CBD Öl: Wie wirkt es?

Cannabis ist als Droge bekannt, mittlerweile gibt es aber auch viele andere Anwendungen, in denen Cannabis und seine Bestandteile enthalten sind. In diesem Artikel soll näher auf das sogenannte CBD Öl und dessen Wirkung eingegangen werden. Weitere Informationen zu CBD Cannabidiol Öl und anderen CBD Produkten und deren Anwendung und Wirkungen beim Menschen finden Sie auf unserer Website.

CBD Öl – Was ist das überhaupt?

Cannabidiol CBD ist neben THC (Delta-9-9Tetrahydricannabinol) einer der beiden Hauptwirkstoffe der Hanfpflanze (Cannabis Sativa). Während THC eine bekanntermaßen psychodelische Wirkung entfaltet und die Konsumenten high macht und deshalb in Deutschland illegal ist, hat CBD eine andere Wirkung. CBD in Form von Öl enthält Vitamin E und wirkt entzündungshemmend, entkrampfend und schmerzstillend, lindert Angstzustände und hat eine allgemein beruhigende Wirkung.

Zur Gewinnung von Cannabidiol CBD und der Herstellung des Öls muss der Wirkstoff aus den Fasern der Hanfpflanze (Cannabis Sativa) extrahiert werden, dabei ist es unvermeidbar, dass kleine Mengen ebenfalls in das Öl gelangen. Aufgrund des sehr geringen Anteils an Tetrahydrocannabinol THC im CBD Öl (maximal 0,0005%), ist das Öl allerdings ohne Rezept erhältlich. Die winzigen Mengen an THC haben keine Auswirkungen auf den Bewusstseinszustand.

CBD gibt es in Deutschland legal als Bestandteil von Kosmetik oder Nahrungsergänzungsmitteln beispielsweise in Form von Kapseln zu kaufen. Allerdings gilt es aufgrund des hohen CBD Gehalts und des geringen Tetrahydrocannabinol THC Gehalts nicht als Arzneimittel. Da CBD Öl nicht giftig ist, kann es ebenso wie andere CBD Produkte auch über längere Zeiträume ohne Probleme angewendet werden.

CBD Öl Wirkung: Wie wirkt CBD?

Cannabinoiden kommen sowohl in Pflanzen als auch im menschlichen Körper vor. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckten Forscher, das der Körper des Menschens ein eigenes System hat, dass Cannabinoide produziert (endocannabinoid System , kurz: ECS). Das ECS besteht aus Rezeptoren (CB1 und CB2) sowie chemischen Signalstoffen. Während CB1 Rezeptoren im Nervensystem und im Gehirn unter anderem für das Schmerzempfinden und die Regulation der Emotionen zuständig sind, sind CB2 Rezeptoren wichtige Bestandteile des Schmerzempfindens in den Zellen. Werden weitere Cannabinoiden wie etwa aus dem CBD Öl aufgenommen, schließen sie sich an die nächsten körpereigenen Rezeptoren an und verstärken deren Wirkung.

Einnahme von CBD

Die Einnahme von CBD erfolgt in der Regel oral. Das Öl wird unter die Zunge getropft, weil es dort über die Schleimhäute besonders gut und schnell aufgenommen werden kann. Es gibt auch Kapseln, die das Öl enthalten. Die Einnahme von CBD kann allerdings auch rektal oder über die Haut erfolgen. Teilweise bietet es sich auch an, dass die Patienten den Wirkstoff rauchen.

Positive Wirkung von CBD

Da Cannabidiol Öl Vitamin E enthält und schmerzlindernd wirkt, dabei aber keinen Rausch verursacht und außerdem langfristig eingenommen werden kann, ist der Wirkstoff im Öl für die Medizin hochinteressant. Wo Cannabidiol Öl Anwendung findet, haben wir in diesem Abschnitt des Artikels kurz zusammengefasst:

  1. CBD lindert Schmerzen und wirkt entzündungshemmend
    Im Gegensatz zu klassischen Schmerzmitteln, die bei Krämpfen, chronischen oder akuten Schmerzen oft verschrieben werden, ist CBD Cannabidiol Öl ein Naturprodukt. Natürliche Wirkstoffe im Öl können durch den Körper besser aufgenommen und verarbeitet werden und zeichnen sich durch eine besonders hohe Wirksamkeit aus. Außerdem sind bei Cannabidiol Öl weniger negative Auswirkungen als bei künstlichen Medikamenten zu erwarten. Laut einiger Studien wirkt CBD besonders gut bei chronischen Beschwerden wie Sklerose und Fibromyalgie.
  2. CBD bei neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Epilepsie und Parkinson)
    Wie bereits erwähnt besitzt der menschliche Körper das EC-System, das aus CB1 und CB2 Rezeptoren besteht. CB1 Rezeptoren steuern das Gehirn und das Nervensystem. In Verbindung mit diesen Rezeptoren kann Cannabidiol Öl mit dem Wirkstoff CBD seine schmerzlindernde, beruhigende und entzündungshemmende Wirkung entfalten in den betroffenen Gehirn- und Nervenzellen gezielt entfalten und so neurologische Erkrankungen wie Epilepsie und Parkinson lindern.
    Im Gegensatz zu den herkömmlichen Medikamenten ist CBD deshalb mindestens genauso wirksam, hat aber aufgrund seiner natürlichen Wirkstoffe weniger Nebenwirkungen.
  3. CBD bei Angstzuständen
    Cannabis wird oft unterstellt, eine angstlösende Wirkung zu haben. Deshalb rauchen viele Menschen, die unter Angstzuständen leiden Hanf, das THC enthält. Allerdings hat dies oft den gegenteiligen Effekt. Zwar sind die Ängste in der euphorischen Phase des Drogenkonsums meist nicht spürbar, lässt die Wirkung nach, haben Betroffene oft aber mit noch schlimmeren Ängsten zu kämpfen.
    Im Gegensatz zu THC löst CBD haltiges Öl keinen Rausch aus, wodurch der extreme Fall von Euphorie zu Depressionen nicht eintritt. Vielmehr lindert Cannabidiol Öl mit CBD auf eine sanftere Art und Weise Angstzustände. Es lindert Schmerzen und wirkt beruhigend. Deshalb wird das Öl in der Behandlung von PTSD, Panikattacken und zur Linderung sozialer Ängste eingesetzt. Auch bei Schizophrenie wurden gute Erfolge mit CBD Öl erzielt.
  4. CBD bei Hautproblemen (wie Neurodermitis und Akne)
    Die meisten Hauterkrankungen sind die Folge von Entzündungen. So entsteht Akne beispielsweise dadurch, dass entzündete Talgdrüsen ihre Arbeit nicht mehr erledigen können. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung kann Öl auf CBD Basis deshalb auch bei Akne eingesetzt werden. Auch bei Patienten, die unter Neurodermitis leiden, schlägt CBD in Form von Öl in CBD Kapseln gut an.
  5. CBD bei psychischen Problemen (zum Beispiel Schlaflosigkeit, Stress und Nervosität)
    CBD Öl beruhigt und kann deshalb bei Schlaflosigkeit und Nervosität helfen. Auch Stresszustände können mithilfe des natürlichen Wirkstoffs im Öl gelindert werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln macht CBD nicht träge, sondern hilft dabei den Schlafrhythmus zu stabilisieren. Dadurch wacht man voller Tatendrang und stressfrei auf und kann erholt in den Tag starten. Auch bei Depressionen wird das Öl beispielsweise in Form von Kapseln eingesetzt.

Qualität und Preis von CBD

Zunächst einmal sollte man nur CBD Öl kaufen, dass qualitativ einwandfrei ist und einen niedrigen THC-Gehalt hat. In Deutschland dürfen in CBD Öl maximal 0,0005% THC enthalten sein. In Dänemark sind im Öl hingegen beispielsweise bis zu 0,2% THC erlaubt, mit einer solchen Dosis darf man nicht mehr Autofahren, da eine euphorisierende Wirkung und ein Rauschzustand auch durch kleine Mengen an THC ausgelöst werden können.

Also gilt: Je geringer der THC Gehalt und desto höher der CBD Gehalt im Öl ist, desto besser ist das CBD und desto geringer sind die negativen Wirkungen des Öls. Das rechtfertigt auch oft einen höheren Preis für die CBD Produkte.

Nebenwirkungen von CBD

Die positiven Wirkungen von CBD zeigen sich bei den allermeisten Patienten. Wie bei jedem Wirkstoff können allerdings auch Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Müdigkeit und Übelkeit. Da CBD ein Naturprodukt ist und vom Körper leicht verwertet werden kann, sind die negativen Auswirkungen in der Regel sehr milde.

Aufpassen sollte man, wenn neben dem CBD auch andere Medikamente eingenommen werden. Diese könnten miteinander interagieren und so die Wirkung verändern. Es ist dabei sowohl denkbar, dass durch das Öl die Wirkung der Medikamente abgeschwächt als auch verstärkt wird. Bevor Sie CBD einnehmen, sollten Sie sich deshalb von einem Arzt beraten lassen, wie mit etwaigen weiteren Medikamenten umgegangen werden muss.
Da es CBD Öl noch nicht so lange gibt, liegen derzeit noch keine Studien zu Langzeitwirkungen vor. Da das Öl nicht toxisch ist, wird angenommen, dass es keine Langzeitschäden gibt. Allerdings sollte die Dosierung stets beachtet werden. Für Kinder und schwangere beziehungsweise stillende Frauen ist das CBD Öl nicht geeignet, da es gegebenenfalls die Entwicklung des Gehirns beeinflussen kann.

CBD und Sportler

Entzündungshemmend, schmerzlindernd, beruhigend – diese Wirkungen von CBD sind für Sportler sehr interessant. Bei einer Verletzung oder nach dem alltäglichen Training kann CBD die Regeneration verbessern. So wird beispielsweise Muskelkater gelindert und die Leistung nachhaltig gesteigert. Deshalb eignet sich CBD Öl auch für (Leistungs-)Sportler zur Einnahme vor und nach dem Training.
CBD lindert Schmerzen, kann sie aber nicht komplett auslöschen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, ist diese Wirkung für Sportler sehr wichtig. Wirkstoffe, die Schmerzen komplett beseitigen führen oft dazu, dass die betroffenen Körperteile zu schnell zu stark wieder belastet werden und dadurch schlimme Verletzungen entstehen. CBD Öl hingegen macht die Schmerzen erträglich, aber spürbar, sodass der Sportler weiß, wo seine Grenzen sind.

CBD für Haustiere

Da Tiere ebenfalls ein endocannabinoid System besitzen, hat CBD eine ähnlich entzündungshemmende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkung auf Tiere wie auch auf Menschen. Deshalb kann CBD Öl auch bei Hunden, Katzen und Pferden problemlos angewendet werden und seiner Wirkungen entfalten. Dafür eigenen sich insbesondere CBD Kapseln.

Weitere Informationen und Artikel zu Cannabidiol Öl und weiteren CBD Produkten finden Sie auf unserer Website.

CBD Öl gegen Schmerzen – alles, was Sie wissen müssen

Viele Menschen denken bei CBD und der Einnahme von CBD noch immer als erstes an Drogenkonsum. Doch längst hat sich der Inhaltsstoff der Marihuana Pflanze als äußerst wirksam gegen eine ganze Reihe von Problemen und Krankheiten erwiesen. Besonders in der Schmerztherapie gilt CBD Öl gegen Schmerzen als echter Heilsbringer. Doch was ist cbd eigentlich genau? Was sind Nutzen und mögliche Nebenwirkungen? Hier erfahren Sie alles, was Sie über CBD Öl gegen Schmerzen wissen müssen.
CBD ist eine von mehr als 120 Verbindungen, die Cannabinoide genannt werden.
Viele Pflanzen enthalten Cannabinoide, aber zahlreiche Menschen verbinden sie am häufigsten mit Cannabis.
Im Gegensatz zu anderen Cannabinoiden – wie Tetrahydrocannabinol (THC) – erzeugt das Öl keine euphorisches „High“ oder psychoaktive Wirkung. Dies liegt daran, dass das Öl nicht dieselben Rezeptoren wie THC beeinflusst.
Der menschliche Körper verfügt über ein Endocannabinoidsystem (ECS), das Signale von Cannabinoiden empfängt und übersetzt. Es produziert einige eigene Cannabinoide, die als Endocannabinoide bezeichnet werden. Das ECS hilft bei der Regulierung von Funktionen wie Schlaf, Reaktionen des Immunsystems und Schmerzen.
Wenn THC in den Körper gelangt, erzeugt es das berühmte „High“, indem es die Endocannabinoidrezeptoren des Gehirns beeinflusst. Dies aktiviert das Belohnungssystem des Gehirns und produziert Glückshormone wie Dopamin.

Macht CBD Öl high?

CBD ist eine völlig andere Verbindung als THC und seine Wirkungen sind sehr komplex. Es wirkt nicht psychoaktiv, was bedeutet, dass es kein „High“ erzeugt oder den Geisteszustand einer Person verändert, aber es wirkt beeinflussend auf den Körper, seine eigenen Endocannabinoide effektiver einzusetzen.
Laut einer US-Studie liegt dies daran, dass das Öl selbst nur sehr wenig mit dem ECS zu tun hat. Stattdessen aktiviert oder hemmt CBD Öl gegen Schmerzen andere Verbindungen im Endocannabinoidsystem.
Zum Beispiel verhindert CBD Öl, dass der Körper Anandamid absorbiert, eine Verbindung, die mit der Regulierung von Schmerz verbunden ist. Ein erhöhter Anandamidspiegel im Blut kann daher bei einer Person die Schmerzen lindern.
Cannabidiol kann auch Entzündungen im Gehirn und im Nervensystem begrenzen, was einige Menschen mit Schmerz, Schlaflosigkeit und bestimmten Störungen des Immunsystems zugute kommen und helfen kann.

Was ist CBD Öl gegen Schmerzen?

Verschiedene Cannabispflanzen – oft Hanf oder Marihuana genannt – enthalten unterschiedliche Mengen an chemischen Verbindungen.
Wie Menschen die Pflanze züchten, beeinflusst die Wirkung von CBD. Das meiste CBD Öl gegen Schmerzen stammt aus Industriehanf, der normalerweise einen höheren CBD-Gehalt als Marihuana hat.
Hersteller von CBD Öl gegen Schmerzen verwenden verschiedene Methoden, um die Verbindung zu extrahieren. Der Extrakt wird dann zu einem Trägeröl gegeben und als Öl bezeichnet.
Das Öl gibt es in vielen verschiedenen Stärken, und viele Menschen verwenden es auf verschiedene Arten. Es hilft am besten, die Einnahme von CBD mit einem Arzt zu besprechen, bevor Sie es beispielsweise gegen chronische Schmerzen verwenden.

Wie wirkt CBD Öl gegen Schmerzen?

Menschen verwenden das Öl seit Tausenden von Jahren, um zu helfen, verschiedene Arten von chronischen Schmerzen zu behandeln, aber die Wissenschaft hat erst vor kurzem begonnen, die Wirkung von CBD erneut zu untersuchen.
Hier sind einige der möglichen Vorteile der Einnahme von CBD:
Arthritis:
Eine Studie im European Journal of Pain verwendete einen Tierversuch, um herauszufinden, ob das Öl Menschen mit Arthritis helfen kann, ihre Schmerzen lindern. Die Forscher trugen vier Tage lang ein topisches Gel, das das Canabidiol enthielt, bei Ratten mit Arthritis auf.
Die Forscher stellen einen signifikanten Rückgang der Entzündungen und Anzeichen von Schmerz ohne jegliche Nebenwirkungen fest.
Es spricht viel dafür, dass Menschen, die CBD Öl gegen Schmerzen und Arthritis verwenden, damit ihre Schmerzen lindern können. Es müssen jedoch noch weitere Studien am Menschen durchgeführt werden, um die Wirkung von CBD gegen Schmerz zu bestätigen.
Multiple Sklerose:
Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten Körper, die Nerven und das Gehirn betrifft.
Muskelkrämpfe sind eines der häufigsten Symptome von MS. Diese Krämpfe können so heftig sein, dass sie bei manchen Menschen ständigen Schmerz verursachen.
In einem Bericht wurde festgestellt, dass die kurzfristige Einnahme von CBD Öl hilft die Spastik einer Person verringern kann. Viele Menschen berichteten von einer Verringerung des Schmerz und der Symptome durch das Öl. Weitere Studien am Menschen sind jedoch noch erforderlich, um die Wirkung von CBD Öl zu verifizieren.
Chronische Schmerzen:
In demselben Bericht wurde die Verwendung von Cannabidiol bei allgemeinen chronischen Schmerzen untersucht. Die Forscher haben die Ergebnisse mehrerer Studien dazu wie wirkt CBD zusammengestellt. Ihre Forschung zu dem Cannabidiol kam zu dem Schluss, dass es substanzielle Hinweise darauf gibt, dass das Öl eine wirksame Behandlung für chronische Schmerzen bei Erwachsenen ist und Patienten das Öl helfen kann.
Eine separate Studie im Amerikanischen Journal of Experimental Medicine unterstützt diese Ergebnisse dazu wie wirkt CBD. Diese Forschung legt nahe, dass die Verwendung von Cannabidiol Öl Schmerz und Entzündungen reduzieren kann.
Die Forscher fanden auch heraus, dass die Probanden wahrscheinlich keine Toleranz gegenüber den Auswirkungen von Cannabidiol Öl aufbauen würden, so dass sie ihre Dosis von dem Öl nicht kontinuierlich erhöhen müssten damit das Öl helfen kann.
Sie stellten fest, dass Cannabidiol Öl hilfreiche neue Behandlungen für Menschen mit chronischen Schmerzen anbieten könnten.
Andere Verwendungen von Cannabidiol Öl:
CBD wirkt noch in einer ganzen Reihe von Bereichen:
Diese beinhalten:
  • Raucherentwöhnung und Drogenentzug
  • Behandlung von Anfällen und Epilepsie
  • Angstbehandlung
  • Reduzierung einiger Alzheimer-Effekte, wie erste Untersuchungen gezeigt haben
  • Antipsychotische Wirkungen auf Menschen mit Schizophrenie
  • Bekämpfung von Akne, Typ-1-Diabetes und Krebs
Obwohl weitere Untersuchungen erforderlich sind, um die Wirksamkeit von Cannabidiol Öl in einigen dieser Bereiche zu bestätigen, entwickelt es sich zu einer potenziell vielversprechenden und vielseitigen Behandlung gegen Schmerz.
Im Juni 2018 genehmigte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) eine Form von CBD zur Behandlung von Menschen mit zwei seltenen und spezifischen Arten von Epilepsie, nämlich dem Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) oder dem Dravet-Syndrom (DS).
Der Markenname dieses Arzneimittels ist Epidiolex.
Im Allgemeinen sind aus Marihuana gewonnene CBD Produkte noch nicht überall in Europa legal. In den USA aber zum Beispiel sind von Hanf stammende CBD Produkte, die weniger als 0,3% THC enthalten bereits bundesweit legal, im einzelnen Staaten ist dieses CBD jedoch weiterhin illegal.
Wichtig auch zu wissen: Nicht verschreibungspflichtige CBD Produkte werden von offizieller Stelle nicht genehmigt oder reguliert. Infolgedessen kann die Kennzeichnung ungenau oder gar irreführend sein. Und man kann nicht sicher sagen, dass und wie das CBD wirkt.

Dosierung

Da Cannabidiol Öl für die meisten Anwendungen nicht reguliert ist, gibt es auch für die Dosierung des Öl keine offiziellen Empfehlungen. Also lieber immer mit einer niedrigen Dosierung von dem Öl gegen Schmerz starten und bei Bedarf erhöhen.
Generell ist es zu empfehlen vor der Einnahme von dem Öl zuerst mit einem Arzt darüber zu sprechen, ob eine Behandlung mit CBD sinnvoll ist, CBD helfen kann und wie die Dosis von CBD ausfallen sollte.

Nebenwirkungen

Mögliche kurzfristige Nebenwirkungen der Verwendung von CBD sind Müdigkeit und Appetitveränderungen.
Die meisten Menschen vertragen CBD gut, aber es gibt einige mögliche Nebenwirkungen.
Laut einer Übersicht in der CBD- und Cannabinoid-Forschung sind die häufigsten Nebenwirkungen:
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Veränderungen des Appetits
  • Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust
Darüber hinaus kann die Verwendung von CBD Öl mit anderen Medikamenten diese Medikamente mehr oder weniger wirksam machen und beeinflussen, wie es wirkt.
In der Studie wird auch festgestellt, dass Wissenschaftler einige Aspekte des CBD Konsums noch nicht untersucht haben, beispielsweise die langfristigen Auswirkungen von CBD auf den Hormonspiegel. Weitere Langzeitstudien werden hilfreich sein, um mögliche Nebenwirkungen von CBD auf den Körper im Laufe der Zeit zu bestimmen.
Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt, bevor Sie CBD anwenden, da das Öl mit bestimmten rezeptfreien Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten sowie einigen verschreibungspflichtigen Medikamenten interagieren kann – insbesondere solchen, die vor dem Verzehr von Grapefruit warnen.
CBD könnte auch ein Enzym namens Cytochrom P450-Komplex stören. Diese Störung kann die Fähigkeit der Leber beeinträchtigen, Toxine abzubauen, was das Risiko einer Lebervergiftung durch CBD erhöht.
CBD und andere Cannabinoide können auch zu einem erhöhten Risiko für Lungenprobleme sorgen.
Eine Studie ergab außerdem, dass die entzündungshemmende Wirkung von CBD Öl die Entzündung möglicherweise zu stark reduzieren könnte. Eine starke Verringerung der Entzündung könnte das Abwehrsystem der Lunge beeinträchtigen und das Infektionsrisiko erhöhen.

Wirkt CBD? Was es sonst noch bei CBD zu beachten gilt

Fast alle Forschungen zu CBD Öl bei der Behandlung von Schmerzen stammen aus Studien mit Erwachsenen. Experten empfehlen CBD Öl nicht zur Anwendung bei Kindern, da die Auswirkungen von CBD Öl auf das sich entwickelnde Gehirn eines Kindes nur wenig erforscht sind.
CBD Öl wird auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht empfohlen.
Verwandte Themen: CBD-Konsum bei Sportlern

Fazit

Während viele Studien gezeigt haben, dass CBD Öl bei Schmerzen hilfreich ist, sind weitere Untersuchungen erforderlich, insbesondere in Langzeitstudien an Menschen.
CBD Öl zeigt jedoch ein großes Potenzial zur Schmerzlinderung. Zahlreiche Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass es in vielen Fällen zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt werden kann.
Ein großer Vorteil von CBD Öl ist, dass es keine berauschenden Wirkungen und weniger Nebenwirkungen hat als viele andere Schmerzmittel.
Auf jeden Fall zu empfehlen ist aber, dass Menschen mit einem Arzt sprechen, wenn sie erwägen, CBD zum ersten Mal zu verwenden.

Hochleistung bei Workouts!

CBD als Pre-Workout – mehr Fokus beim Sport?

Oftmals werden verschiedene Supplements vor dem Sport eingenommen. Mittlerweile kann auch Cannabidiol als eines dieser Supplements angesehen werden, da durch die Einnahme des Cannabinoids vor dem Sport positive Effekte ausgehen können. Daher kann Cannabidiol als natürliches Nahrungsergänzungsmittel angesehen werden. Wird CBD vor dem Sport eingenommen, so kann dies während des Krafttrainings zu einem höheren Fokus führen. In großen Dosierungen kann von Cannabidiol vor allem eine beruhigende Wirkung ausgehen. Diese ist vor dem Krafttraining natürlich eher als negativ anzusehen. Wird Cannabidiol allerdings in einer geringen Menge dosiert, so kann dies zu einem höheren Fokus führen. Daher kann durch eine kleine Dosis genau die gegenteilige Wirkung zu einer großen Dosis erzielt werden. Begründet werden kann dies vor allem darin, dass durch Cannabidiol die Gehirnaktivität angeregt werden kann. Durch eine höhere Gehirnaktivität wird während des Sports für einen höheren Fokus gesorgt. Gerade beim Krafttraining ist ein guter Fokus von entscheidender Bedeutung, da sich nur so Erfolge im Training erzielen lassen. Außerdem sorgt ein guter Fokus dafür, dass die Muskulatur gezielt trainiert wird und die Konzentration ausschließlich auf dem Krafttraining liegt. 

Bei der Einnahme von CBD als Pre-Workout gilt es allerdings, einige Faktoren zu beachten: Wird Cannabidiol das erste Mal als Pre-Workout eingenommen, so kann eine besonders kleine Dosis empfohlen werden. Welche Dosis sich perfekt vor dem Krafttraining eignet, kann pauschal nicht gesagt werden, da dieses je nach Person unterschiedlich ausfallen kann. Wer das erste Mal Cannabidiol als Pre-Workout einnimmt, sollte daher zunächst mit einer kleinen Dosis starten und sich langsam an die ideale Dosis herantasten. Außerdem kommt es gerade bei der Einnahme vor dem Krafttraining darauf an, in welcher Form das CBD eingenommen wird. Bis die Wirkung von Cannabidiol in Form von Kapseln einsetzt, vergeht in der Regel etwas Zeit. Gerade bei einem Pre-Workout sollte die Wirkung allerdings schnell einsetzen. Aufgrund dessen ist die Einnahme von CBD-Öl beziehungsweise CBD-Tropfen zu empfehlen. Werden diese unter die Zunge geträufelt und geschluckt, so wirken diese schon innerhalb weniger Minuten. CBD-Öl lässt sich außerdem am besten dosieren. 

 

CBD als Post-Workout – schnellere Regeneration?

Auch als Post-Workout kann CBD eingenommen werden. Nach einem harten Krafttraining ist eine schnelle Regeneration besonders wichtig, damit die Muskulatur entspannt wird und schon kurze Zeit später wieder trainiert werden kann. Eine schnelle Regeneration führt dazu, dass die Muskulatur im Krafttraining auch weniger anfällig für Verletzungen ist. Des Weiteren sorgt eine schnelle Regeneration dafür, dass die Muskulatur stärker belastet werden kann und somit auch schnelle Fortschritte im Training gemacht werden können. Die Regeneration zählt also zu einem der wichtigsten Faktoren beim Krafttraining.

Da von Cannabidiol eine entkrampfende Wirkung ausgeht, kann dieses durch die Einnahme nach dem Sport dafür sorgen, dass sich die Muskulatur schneller entspannen kann. Dadurch wird diese gerade nach der Sport entkrampft. Dies ist für eine schnelle Regeneration besonders wichtig, da sich der Körper nur schnell erholen kann, wenn der Muskulatur eine Chance gegeben wird, zu entspannen. Besonders wichtig bei der Regeneration des Körpers ist allerdings die zellschützende Wirkung, welche von Cannabidiol ausgehen kann. So kann die Einnahme von CBD dazu führen, dass sich die Zellmembranen der Körperzellen stärken und damit auch die Zellen an sich gestärkt werden. Starke Zellen sind von entscheidender Bedeutung für ein starkes Immunsystem. Ein starkes Immunsystem wiederum sorgt für eine schnelle Regeneration der Muskulatur. Cannabidiol kann daher definitiv dabei helfen, mehr Leistung im Training abzurufen. Gerade als Post-Workout kann die Dosierung von Cannabidiol etwas höher gewählt werden als zum Beispiel als Pre-Workout.

Neu gewonnene Akzeptanz?

Die neue Akzeptanz von Cannabis im Kampfsport

Unter den verbotenen Substanzen steht Cannabis bei der Welt-Antidoping-Agentur immer noch auf dem Index. Noch im Jahr 2015 wurde ein bekannter Kampfsportler gesperrt, weil man THC-Werte in seinem Blut fand. Heute kämpft er wieder und die Doping- Behörde der USA ist heute schon deutlich toleranter als noch vor einigen Jahren. So erlaubt sie heute z. B. THC Werte im Blut in den Kampf freien Zeiten. Somit sind auch gewisse Rückstände im Blut am Kampftag akzeptiert und führen nicht mehr zu einer Sperre.
Das klassische Kiffen existiert im Kampfsport natürlich nicht, aber die Behandlung mit Cannabis-Produkten in der Therapie finden immer mehr Akzeptanz.

Cannabis als Therapieansatz im Kampfsport

Viele der natürlichen Wirkungen von Cannabis sind im Kampfsport sehr willkommen. Es hilft bei Entzündungen, reduziert Angst und unterstützt die Regeneration wirkungsvoll nach den harten Trainings. Es verhilft zu einem guten Schlaf, der sonst durch Schmerzen gestört wäre und all diese Eigenschaften verschaffen Hanfprodukten zu einem neuen, positiven Image.

Daß Sport und Marihuana eine sehr sinnvolle Kombination sein können, ist mittlerweile von vielen Sportlern bestätigt. Damit die Wirkung jedoch auch optimal auf die Bedürfnisse des Sportlers angepasst ist, ist es wichtig, die richtige Dosierung und auch Hanfsorte einzusetzen. Cannabismen mit dämpfenden Effekt, wie z. B. das Indicagras sind vor dem Training sicher nicht zu empfehlen, können jedoch sehr gut eingesetzt werden, um nach dem Training für Regeneration und einen guten Schlaf zu sorgen.

Da die Wirksamkeit im Sportbereich erst entdeckt wurde, ist hier durchaus mit neuen speziellen Sorten zu rechnen, die z. B. noch leistungsfähigere Entzündunghemmer hervorbringen.

Schon heute setzen viele Spitzenathleten Cannabis ein, um ihre Leistungen zu steigern und nach zehrendem Kraftsport und anderen Trainings Regeneration und Entspannung zu finden. Durch die überzeugenden Erfahrungen gerade dieser Topathleten erfährt Cannabis ein völlig neues Image. Gerade die außergewöhnlichen Leistungen dieser Sportler und ihr überzeugter Einsatz von Cannabis im Sport beweisen, dass Cannabis eben nicht das Image verdient, faul und dumm zu machen, sondern im Gegenteil eben leistungssteigernd und regenerationsfördernd wirken kann. 

Optimale Regeneration!

 

Sorgenfreier Schlaf mit CBD?

Besonders der Schlaf zählt zu einem der wichtigsten Faktoren beim Krafttraining, da im Schlaf die beste und effektivste Regeneration stattfinden kann. Cannabidiol kann entspannend und entkrampfend wirken. Aufgrund dessen kann der Schlaf durch die Einnahme von Cannabidiol spürbar verbessert werden. Viele Personen, welche Cannabidiol vor dem Schlafen einnehmen, berichten von einem ruhigeren Schlaf. Besonders gut ist CBD für Sportler geeignet, welche Probleme mit dem Einschlafen haben, da dieses durch die Einnahme von Cannabidiol ebenfalls verbessert werden kann. Vielfach kann CBD auch dafür sorgen, dass ein ununterbrochener Schlaf ermöglicht wird. Dieser ist für eine ideale Regeneration von wichtiger Bedeutung. Die Bedeutung von Schlaf sollte gerade für die körperliche Fitness nicht unterschätzt werden. 

CBD bei Entzündungen

Gerade bei regelmäßigem Krafttraining kann es zu Entzündungen der Gelenke oder Sehen kommen. Diese schränken das Training unter Umständen ein und sorgen dafür, dass keine schnellen Erfolge mehr verzeichnet werden können. Entzündungen sollten daher möglichst schnell bekämpft werden. Cannabidiol kann hier ein gutes Mittel gegen Entzündungen darstellen, da CBD generell entzündungshemmend wirkt. Somit lassen sich Entzündungen durch den Einsatz von CBD unter Umständen schneller bekämpfen und letztendlich beseitigen. Auch dies sorgt wiederum für eine schnelle Regeneration und somit für eine Verbesserung der körperlichen Fitness. 

Darüber hinaus kann von Cannabidiol auch eine schmerzlindernde Wirkung ausgehen. Da Schmerzen mit Entzündungen einhergehen können diese durch die Einnahme von CBD etwas erträglicher gemacht werden. Bewegungsabläufe können dadurch schmerzfreier ausgeführt werden. Für eine schnelle Erholung ist dies essenziell. Gerade bei Entzündungen beziehungsweise Schmerzen, welche von Entzündungen ausgehen, sollte die Dosierung von CBD etwas höher ausfallen. Eine Einnahme mehrmals täglich kann hier empfohlen werden. Ob hier Tropfen, Kapseln, Kristalle oder Liquid angewendet wird, hängt von den persönlichen Präferenzen dar. CBD-Öl beziehungsweise CBD-Tropfen stellen jedoch oftmals die einfachste Methode der Einnahme dar.

 

Was ist CBD überhaupt?

CBD Definition

Bei CBD handelt es sich um eine Abkürzung für das Cannabinoid Cannabidiol. Dieses kommt neben dem Cannabinoid THC am häufigsten in der Cannabis-pflanze vor und weist im Gegensatz zu diesem keine berauschende Wirkung auf. Gewonnen wird Cannabidiol aus Nutzhanf, welcher beispielsweise auch in Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder Österreich unter bestimmten Auflagen legal ist: Angebaut werden darf dieser hier nur von landwirtschaftlichen Betrieben, welche dazu staatlich befugt sind. Nutzhanf ist vor allem legal, da dieser kein THC beziehungsweise nur Spuren des berauschend wirkenden Cannabinoids enthält. Gewonnen wird das Cannabidiol aus den Blüten und Knospen des Nutzhanfes. Dazu wird in der Regel von den meisten Betrieben ein Verfahren angewendet, bei welchem Druck und Hitze zum Einsatz kommt. Durch dieses lässt sich das Cannabidiol möglichst schonend gewinnen.

Cannabidiol kann die verschiedensten Wirkungen auf den Körper haben. Negative Wirkungen kommen aber in der Regel nicht vor. Daher ist das Cannabidiol auch ganz legal und ohne Probleme erhältlich. So kann dieses unter anderem entzündungshemmend, Zellen schützend und blutdrucksenkend wirken. Außerdem kann CBD entkrampfend auf die Muskulatur wirken. Viele Personen, welche Cannabidiol einnehmen, berichten auch von einem besseren und ruhigeren Schlaf. Cannabidiol kann natürlich noch viele weitere positive Wirkungen auf den Körper haben. Daher ist dieses in den letzten Jahren unter anderem auch bei Sportlern beliebter geworden.